Adventskalender 2021

Alle Jahre wieder und doch immer wieder von Neuem freuen wir uns auf Weihnachten. Oft sogar die Menschen, die sonst mit dem (christlichen) Glauben nichts anfangen können.
Aber eigentlich ist es ja sowieso ein Sonnwendfest, oder?
Fest steht: Irgendwas macht dieses Fest der Liebe mit uns … – zum Glück meistens etwas Gutes.

Und deshalb zählen wir hier mal wieder die Tage, bis Weihnachten da ist …

24. Dezember:

„Das schönste Haus ist das, welches jedermann offen steht.“ (1001 Nacht)

Ein Haus hat nicht jeder, aber ein Herz und deshalb eine kleine Abwandlung des Zitats: Das schönste Herz ist das, welches jedermann offen steht.

In diesem Sinne: Ich wünsche euch ein wunderschönes Weihnachtsfest in einem Haus mit offener Tür und ein Herz, das sich allem und jeden öffnen kann.

23. Dezember:

„Die Schönheit liegt nicht im Antlitz. Die Schönheit ist ein Licht im Herzen.“ (Aus dem Arabischen)

Und dieses Licht strahlt mehr als jedes aufgesetzte Lächeln, als rot bemalte Lippen, schwarz getuschte Wimpern. Behalte dir dieses Strahlen, die Dankbarkeit für das, was ist, wer bei dir ist, das Leben selbst. Und feiere dieses Geschenk Tag für Tag.

22. Dezember:

„Der Zweifel ist das Wartezimmer der Erkenntnis.“ (Unbekannt)

Fragen, Hinterfragen, forschen, neue Erkenntnisse gewinnen. Solange man nicht verzweifelt, kann uns Zweifeln tatsächlich voranbringen.

21. Dezember:

„Die Außenseite des Menschen ist das Titelblatt des Inneren.“ (Unbekannt)

Und je älter der Mensch wird, desto weniger lässt sich das Innere verlegunen … – wobei nicht immer finstere Falten auf eine düstere Seele rückschließen lassen. Manchmal erzählen sie einfach nur die Geschichte eines anstrengenden Lebens.

20. Dezember:

„Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.“ (D.M Rumi)

Nun zeigt sie sich einmal so, wie sie im Bezug auf diese Aussage ist: Ratlos, Tatlos, Sprachlos. – es klingt so einfach und ist so schwierig. Die Hohe Kunst der Echtheit/ Authentizität.

19. Dezember:

„Nur der Unwissende wird böse. Der Weise versteht.“ (Unbekannt)

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ – Von wem stammen diese Weisheiten noch mal?

18. Dezember:

„Wähle dir einen Reisebegleiter und dann erst den Weg.“ (Unbekannt)

Weise Worte. Manche Reisen kann man allerdings nur alleine machen. – Die Reise zu sich selbst.
Dann ist man sein eigener Reisebegleiter und mit dem muss man klar kommen. Ob man will oder nicht. Also: Sei gut zu dir selbst.

17. Dezember:

„Bedenke, dass kleine Dinge sich oft in großen Dingen auswirken.“ (Aus dem Arabischen)

Entferne ein Zahnrad aus einem Gefüge, wenn du dieser Aussage nicht glaubst: Es wirkt auf den ersten Moment unscheinbar und unwichtig. Doch ist es weg, so funktioniert oft die ganze Maschine nicht mehr.
Umso wichtiger ist es, auch das Kleine, Feine zu schätzen. Und damit sind eindeutig nicht nur Kinder gemeint.

16.Dezember:

„Die Geduld ist der Schlüssel der Freude.“ (Aus Arabien)

Haha, sagt das mal den Kindern, die gerade Weihnachten entgegen fiebern. – Erinnerst du dich noch daran, wie endlos lange sich die Stunden zur Bescherung gezogen haben …?!

Ach ja, schön war die Zeit!

15. Dezember:

„Freuden, die man anderen macht, strahlen auf uns zurück.“ (Anna Ritter)

Und manchmal strahlen diese Freuden auch auf verqueren Wegen auf uns zurück. Über Eck, vielleicht sogar über mehrere Ecken. Ein guter Grund, auch denjenigen eine Freude zu machen, die damit im ersten Moment nichts anfangen können ..

14. Dezember:

„Wo auch immer du bist, sei die Seeles dieses Ortes.“ (D.M Rumi)

Das klingt so leicht. Tatsache ist: Man wird die Seele nicht, indem man diesen Ort versteht, denn der Verstand blockiert die Seele. Mit der Seele erfühlt man seine Umgebung, die Besonderheiten andere Menschen, deren aktuelles Befinden.

Kinder besitzen diese Gabe. Bis sie von Verwachsenen dazu gebracht werden, ihrem Verstand, den Worten anderer mehr zu vertrauen als dem eigenen Gefühl – „Mir gehts gut.“ – „Natürlich lieben wir dich, wir sind deine Eltern.“ „Ich bin stolz auf dich“, …

13. Dezember:

„Die Weisheit wächst in der Stille.“ (unbekannt)

Leise, weise, im weißen Schnee … – Im Winter ist die Stille irgendwie weicher, weiter, auch wenn sich nicht genau festmachen lässt, woran das liegt. Hoffen wir, dass dieser Winter uns alle ein klein wenig weiser macht.

12. Dezember:

„Der Wege sind viele, doch das Ziel ist eins.“ (D.M. Rumi)

Dein Ziel, mein Ziel – unser Ziel.

Ein Ziel – welch schöne Sichtweise. Und das in einer Welt, in der es so viele verschiedene Meinungen gibt. – Ein gemeinsames Ziel für alle Menschen, auf das sich alle zubewegen – das ist doch ein geeigneter Wunsch für Weihnachten, oder?

11. Dezember:

„In dem, was du kannst, liegt dein Wert.“ (Arabisches Sprichwort)

Wichtig ist, dass man sich selbst der eigenen Fähigkeiten und damit auch des eigenen Wertes bewusst ist. Dass man an sich glaubt, sich immer wieder auf die eigenen Stärken besinnt.
Und dann: Zeig es ihnen, all diesen reichen Menschen, die meinen, dass man Wert mit Geld bemessen und honorieren kann.
Auf deine ganz persönliche Weise.

10. Dezember:

„Jede dunkle Nacht hat ein helles Ende.“ (Unbekannt)

Selbst die lange, dunkle Polarnacht endet und wird zu einem langen Tag. – Je länger man sich danach gesehnt hat, desto schöner ist es, wenn das erhoffte Ende da ist. Deshalb freut man sich vermutlich als Kind sooooo sehr auf Weihnachten: Das Zeitempfinden ist noch ganz anders als das der Verwachsenen … 😉

9. Dezember:

„Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber.“ (Persicher Lyriker)

Und wenn du Zweifel daran hast, dass du das kannst, dann halte dir vor Augen, wie oft du dich in der Vergangenheit schon darüber erhoben hast. – Was hast du schon alles geschafft? Worauf bist du stolz? Wofür hast du schon von dir selbst und anderen ein lobendes Wort zu hören bekommen?

8. Dezember:

„Wer viel spricht, hat weniger Zeit zum Denken.“ (Unbekannt)

Das erklärt so vieles. Vor allem, wenn das Tippen auf Handys auch als Sprechen gewertet wird … 😉

7. Dezember:

„Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bitteres verschwinden machen.“ (Francesco Petrarca)

Mmmmmh. Und wenn es sich bei dem Süßen auch noch um etwas selbst Gemachtes handelt, gibt es zusätzlich zum Zucker eine Portion Liebe dazu. – Die Adventszeit bietet uns so viele Möglichkeiten, Bitteres vergessen zu machen, das Leben zu genießen, Liebe zu schmecken. Ihr seid es wert!

6. Dezember:

„Wenn der Wind weht, löscht er die Kerze aus und facht das Feuer an.“ (Unbekannt)

Man liest diese Aussage mitten im Advent und fragt sich: Was sagt mir das? Was hat sie mit Weihnachten, mit dem Nikolaustag zu tun? – Denken wir mal an die Kinder, die heute Geschenke bekamen: Für die einen dienen sie als Motivation, für die anderen sind sie ein Grund, sich nicht weiter zu bemühen. Die einen erstarren aus Angst vor der Figur des Knechts Ruprecht, die anderen … nicht …

5. Dezember:

„Es ist alles schwierig, bevor es leicht wird.“ (Saadi)

Und sobald es leicht ist, verliert es seinen Reiz. Außer man übt sich in der Perfektion. Denn nichts ist perfekt. Kein Text, kein Lied, kein Bild. Kein Mensch, kein Leben, kein Geschenk.

Hauptsache, wir sehen das Gute und Schöne darin: Die Geste, die Liebe, das Lachen, das Augenzwinkern, den Kern des Ganzen …

4. Dezember:

„Wer einen anderen Menschen kennenlernt, lernt zugleich sich selbst kennen.“ (Unbekannt)

Manche Menschen faszinieren uns. Sie ziehen uns an wie ein Magnet. Andere Menschen erscheinen uns nicht so interessant. Aber wieso ist das so? Und wieso fühlen wir uns nicht alle auf dieselbe Weise angezogen?

Tatsache ist: Wir sind alle Menschen. Wir leben und sterben. – Dennoch sind wir alle einzigartig.

3.Dezember:

„Das Leben besteht aus vielen kleinen Köstlichkeiten mit Durststrecken dazwischen.“ (Unbekannt)

Das Leben ist das, was wir aus ihm machen. Wir entscheiden, was uns schmeckt, wann wir was essen und trinken. Ob wir das, was wir zu uns nehmen, bewusst wahrnehmen oder es einfach nur konsumieren.
In diesem Sinne: Lass dir die vielen leckeren Adventskostbarkeiten in einem ruhigen, entspannten Kerzenmoment schmecken.

2.Dezember:

„Ein freundliches Wort findet immer guten Boden.“ (Jeremias Gotthelf)

Umso wichtiger ist es, dass wir uns immer wieder auf das Gute in uns besinnen, das freundliche Wort für alle finden –
Menschen, die nicht dazu in der Lage sind, ein freundliches Wort zu finden, verdienen unser Mitleid. Und wer weiß: Vielleicht gelingt es uns, sie für einen Moment zum Lächeln zu bringen, wenn wir nett zu ihnen sind …

1.Dezember:

„Um Wunder zu erleben, muss man an sie glauben.“ (Carl Ludwig Schleich)

Glaubst du an sie? Entdeckst du sie, die kleinen und GROßEN Wunder des Lebens:
Wir leben!
Ich erlebe:
Ein wundervoller Adventskalender mit weisen Sprüchen, den uns ein lieber Mensch schenkt.
Pinienzapfen, ein Weihnachtsstern, ein schönes Buch, Olivenöl, besonderes Geschirr – all diese wundervollen Dinge bekam ich in den letzten Tagen geschenkt.
Und dazu heute noch ein paar nette Stunden mit einem lieben Menschen …

Füssen für Fußgänger

1. Tag: Anreise

Um 14.05 Uhr kam der Zug am Füssener Bahnhof an.

Genügend Zeit, um nach dem Check In im Hotel einen Sprung in den Weißensee zu wagen.

Und um von dort aus über den Alatsee zurück nach Bad Faulenbach zum ersten Abendessen deluxe zu wandern.

2. Tag: Wanderung zu den Königsschlössern

Eigentlich sollte diese Wanderung von der Touristeninfo geführt werden.

Aber für nur eine angemeldete Person machen die das nicht.

Nicht so schlimm, denn dann wäre das Bad im Alpsee wahrscheinlich ausgefallen.

Dabei war das doch so gut und wichtig für die Immunabwehr … – Brrrrrr! 🙂

3. Tag: Vils und Vilser Kegel

Wenn der Bus nicht zum Ausgangspunkt der Wanderung fährt …

Und der Berg nicht von alleine zu einem kommt …

…., muss man eben zu ihm gehen.

Und dann auf ihn.

Und dann wieder zurück ins Hotel.

4. Tag: Seenradtour

Schwere Beine, müde im Kopf, Wolken am Himmel?

Wie gut, dass kein normaler Mensch heutzutage noch ein 7-Gang-Rad ohne Akku ausleiht.

Wie gut, wenn man selbst nicht normal ist …

Da kann man die kurzen Badestopps am Königsweiher und am Weißensee viel mehr genießen.

5. Tag: Erholung vom Erholungstag

Die Radtour am Vortag war länger und anstrengender als geplant.

Da kam die Massaga am Morgen und der menschenleere Spaziergang zur Ruine der Hopfenburg genau richtig.

Und dann zur Feier des letzten Abends gab es noch ein leckeres Menü und danach eine unterhaltsame Abendstadtführung durch Füssen.

6. Tag: Abreise – der Kreis schließt sich …

Abschied tut weh.

Man kann nur noch ein paar schöne Momente einatmen, aufnehmen, in sich bewahren …

Ein letztes Bad im Alatsee …

Ein letzter Blick auf den Weißensee und dann das Gepäck aus dem Hotel holen, in das man auf jeden Fall zurückkehren will!!!!

Adventsminiwunderkalender 2020

Wenn scheinbar nichts passiert und die ganze Welt still steht, ist es besonders wichtig, sich an den kleinen Wundern dieses Lebens zu erfreuen.
Wie diese aussehen? Das entdecken wir in der diesjährigen Adventszeit Tag für Tag von Neuem. Indem wir bewusst danach Ausschau halten …

24. Dezember:

Dürfen sich nur Kinder wundern? Warum soll dieses Recht nur ihnen vorbehalten sein? Wundern ist doch soooooo schön!
Dürfen wir uns nur an Weihnachten sagen, dass wir einander lieb haben? Wäre doch schade …

Lasst uns alle auch außerhalb der Adventszeit froh und munter sein und uns aus vollen Herzen über die Wunder dieses Lebens freuen! – Frohe Weihnachten!

23. Dezember:

Morgen ist Heilig Abend, da haben die wenigsten Menschen Zeit, die letzten Wochen zu reflektieren. Aus diesem Grund habe ich mir heute schon folgende Fragen gestellt:
Was war für mich der schönste Tag in dieser Adventszeit? Was war die größte Erkenntnis?

Tatsächlich hängen bei mir die Antworten stark miteinander zusammen. Mir fielen viele schöne Momente in den letzten 23. Tagen ein: Das erste Schneewochenende dieses Winters, die Radtour mitten im Dezember, die nette Rückmeldungen anderer Menschen.
Dabei wurde mir klar, dass es für mich kein schöneres Geschenk gibt als das Gefühl, ein besonderer Mensch zu sein. Dieses Gefühl schenken wir uns gegenseitig, indem wir echtes Interesse aneinander zeigen. Indem wir die Einzigartigkeit anderer suchen und finden, auch wenn das manchmal fast so mühsam ist wie das Schürfen von Gold … – es lohnt sich für dich und deine Nächsten.

22. Dezember:

Wie oft dürfen wir im Leben eigentlich feststellen, dass uns erst auffällt, wie wichtig etwas oder jemand für uns ist, wenn sie/ er/ es nicht mehr da ist?
Manchmal bekommen wir die Chance, dieses Glück wiederzubeleben. Wir können das Herz der vermeintlich verlorenen Person zurückgewinnen. Wir bekommen die erfüllende Aufgabe oder den geliebten Gegenstand zurück. Dafür sollten wir sehr, sehr dankbar sein. Und diese Dankbarkeit sollten wir auch dadurch zeigen, dass wir uns schon vor dem Verlust klar machen, was im Leben uns wichtig ist.

Heute habe ich festgestellt, wie wichtig mir als Mondpiratin die Reaktion des Publikums ist – Kinderlachen, Kinderantworten, Kinderfragen. Natürlich kann ich auch ohne dieses fröhliche Miteinander leben, es gibt Wichtigeres. Dennoch werde ich die erste Show vor und mit euch innerlich feiern …

21. Dezember:

Die wundervolle Wissenschaft kann uns erklären, wieso sich Jupiter und Saturn heute scheinbar überlagern. Die wundervolle Wissenschaft weiß, wann dies früher schon mal geschah und wann es wieder so weit sein wird. Die wundervolle Wissenschaft weiß ziemlich genau, wie der Nachthimmel damals ohne Licht- und Luftverschmutzung ausgesehen hat.

Die Wissenschaft kann uns viele Wunder dieser Welt erklären, unser Leben verlängern und erleichtern. Das einzige, was die Wissenschaft vermutlich niemals verstehen wird, ist die Sehnsucht mancher Menschen nach wahren Wundern – warum wollen wir lieber glauben und hoffen, als wissen und tun?

20. Dezember:

Gibt es einen Traum, der dich schon so lange begleitet, dass du dich gar nicht mehr an eure erste Begegnung erinnern kannst? Einen Traum, der dich immer wieder aus dem Tief düsterer Gedanken zieht, dich mit neuer Hoffnung oder neuem Kampfgeist versorgt? Einen Traum, den alle belächeln, außer der selbst?

Wann hast du dich zuletzt mit diesem Traum befasst? Kannst du dir vorstellen, mit ihm in Dialog zu treten wie mit einem guten Freund? Oder vielleicht solltest du mit dem Teil deines Ichs wieder Kontakt aufnehmen, das für diesen Traum verantwortlich ist: Wie alt warst du als ihr euch begegnet seid? Warum hast du ihn noch nicht verwirklicht? Was war wichtiger? Ist das immer noch so?

Man muss nicht alle Träume verwirklichen. Man sollte jedoch mit sich selbst im Reinen sein, wenn man es bleiben lässt.

19. Dezember:

Manchmal sind die Überraschungen hinter den Türchen wirklich überraschend: Ein entspannter Radfahrtag am dritten Adventssamstag. Wann gab es das schon mal?
Sonne, frische Luft, gute Laune, … und jede Menge andere fröhliche Radler und Fußgänger, die freundlich grüßten, bereitwillig Platz machten und die sich zumindest größtenteils mit den seltsamen Umständen dieser Tage abgefunden haben. Das Gute im Schlechten sehen – wer nicht weiß, wie das geht, kann sich auch mal abends nach 20 Uhr den Kleinen Lord ansehen … 😉

18. Dezember:

Kennst du den Moment, in dem es im Kopf Klick macht und sich eine Aufgabe, die sich dir davor partout nicht erschließen wollte, auf einmal ganz leicht erscheint?
Alle einzelnen Teile, die du davor mühsam zusammengesucht hast, setzen sich schlagartig zusammen, die Lösung liegt auf dem silbernen Tablett vor dir.
Dieses Gefühl ist grandios, wirkt berauschend. Es fühlt sich an, als könnte man fliegen … – eine solche Erfahrung hilft auch dann noch, wenn man diesen Punkt beim nächsten Rätsel noch nicht erreicht hat, denn sie gibt uns Hoffnung …

17. Dezember:

Manchmal bekommt man vom Leben ein paar entspannte Stunden mit einem Menschen geschenkt, mit dem man normalerweise nicht viel zu tun hat. Man verbringt diese Zeit miteinander, ist durch ein gemeinsames Projekt vereint und stellt fest: Es gibt mehr Berührungspunkte als man meint.
Man wundert und freut sich zusammen, stellt fest, dass man ähnliche Ziele verfolgt, zumindest in Bezug auf besagtes Projekt.
Zugegeben: Dieses Erlebnis kann man nicht so toll mit Menschen teilen, die nicht dabei waren. Aber das „Wunder“, das uns heute beschäftigt hat, kann man sehr wohl auch im Internet finden: Chladnische Klangfiguren: https://www.youtube.com/watch?v=wvJAgrUBF4w

16. Dezember:

Wow! Heute war soooooo viel Lob hinter dem Türchen, dass ich davon immer noch ganz erschlagen bin: Wusstet ihr, dass man sich natürlich auf der Bühne wundern kann?
Und zwar so, dass andere Spaß haben, sich ebenfalls zu wundern? Hach, das ist wirklich toll.
Dazu gab es eine Karte, die extra für mich ausgewählt und beschriftet wurde. Da hat sich jemand richtig viele Gedanken für mich und über mach gemacht – gibt es ein tolleres Geschenk?!

15. Dezember:

Gibt es eigentlich ein richtig schönes, klassisches Weihnachtsspiel? Eines, das in den Familien genauso Tradition hat wie der Film: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel?“
Bei uns wurde früher zwischen den Feiertagen oft gepuzzlet. Und wir bekamen fast jedes Jahr vom Nikolaus das Spiel des jeweiligen Jahres geschenkt. Mmh … Sonst fällt mir nichts ein.

Wie ist das bei euch: Spielt ihr Scharade?
Oder: „Tannenbaum gerade trinken“ mit Freunden und Nachbarn? Wenn ja, dann muss das dieses Jahr wohl virtuell stattfinden …

14. Dezember:

Kennst du das: Du wirst mitten in der Nacht wach und hast das Gefühl, dringend etwas tun zu müssen? Du weißt nicht genau, was von den vielen Dingen, die anstehen, dich so unruhig machen. Eigentlich ist doch nichts so unglaublich wichtig, oder?

Mühsam schläfst du wieder ein, wirst am nächsten Morgen aber mit demselben Gefühl von Dringlichkeit wach: Was ist zu tun? Was kann ich überhaupt tun? In zwei Tagen schließen die Geschäfte …
Du rennst in die Stadt und stellst fest, dass du nicht die einzige Person bist, die dort etwas erledigen will. Aber im Unterschied zu dir scheinen die anderen zu wissen, was. Bereitwillig stehen sie dafür stundenlang an den Kassen an …

Und dann kommt endlich die Erkenntnis: Nichts ist so wichtig, du kannst alles auch noch nächstes Jahr erledigen. Und bis dahin kannst du dir auch anderweitig behelfen – ohne Farbe/ Teppich/ Wasserkocher/ Waschmaschine, …
Befreit kehrst du heim, sattelst dein Rad und fährst … – ganz egal, wohin. Hauptsache weit weg von diesem kommerziellen Irrsinn!

Diese Erfahrung war heute hinter meinem Türchen.

13. Dezember:

Heute morgen stand ein Engel vor unserer Tür. Ein Engel mit zwei Glöckchen im Gepäck. Eine schöne Überraschung am 3. Advent.
Das schönste Geschenk dieses Tages war allerdings eines, das keine greifbare Form hat: Die wärmenden, erhellenden Sonnenstrahlen, die nach einem grauen Regensamstag zwischen den Wolken hervor lugten. Ist es nicht immer wieder faszinierend, wie froh einen solch eine kleine, selbstverständliche Geste des Lebens stimmen kann …?!

12. Dezember:

Wie viele Menschen leiden Jahr für Jahr in der Adventszeit und an Weihnachten unter dem Gefühl der Einsamkeit? – Weil sie nicht wissen, mit wem sie diese langen, dunklen Tage verbringen sollen. Weil sie keine Familie oder Freunde haben, in deren Kreis sie sich wohl und gut aufgehoben fühlen. Weil sie das Gefühl haben, alles Wichtige verloren zu haben. Weil keiner Zeit für sie hat …

Kennst du solche Menschen? Wie kannst du ihnen dabei helfen, diese Zeit besser zu verbringen? Auch dann, wenn ihr euch nicht persönlich sehen könnt/ dürft? Worüber würde diese Person sich freuen?

11. Dezember:

Das Schöne an Krisen ist, dass es immer wieder Menschen gibt, die mit viel Kreativität etwas Gutes daraus machen.
Heute entdeckte ich in der Bücherei Heilbronn einen Adventskalender, den es dort normalerweise sicher nicht gibt: Die Schließfächer bekamen Zahlen und in den bereits geöffneten Türchen waren Bücher zu sehen – schöne Idee, oder?

Vor vielen Jahren schrieb mir meine damalige Kollegin folgenden Spruch als Abschiedsgruß auf die Karte, die man mir am letzten Arbeitstag schenkte: „Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, mach Limonade draus.“-

Wie schmeckt deine Limonade?

10. Dezember:

Zählen beruhigt: Beim Atmen, beim Einschlafen, beim Warten … – auf einen Showeinsatz, auf einen Besuch, auf Zuhause, auf Weihnachten …

Wenn wir früher in der Weihnachtszeit lange im Auto saßen und die Fahrt sich eeeeeewig lang streckte, zählten wir alle Tannenbäume, die wir unterwegs entdecken konnten. Eins, zwei, drei, …, dreißig, fünfunddreißig, fünfzig, sechzig, sechsundsechzig … – bis wir Zuhause waren.

Diese Erinnerung war heute in meinem Adventskalender, zusammen mit sehr vielen schön geschmückten Weihnachtsbäumen – hast du auch schon einen?

9. Dezember:

Kennst du diese Übung: Du liegst auf dem Boden, die sind Augen geschlossen und du spürst deinen Körper: Wie liegen deine Füße auf? Wie die Waden, die Oberschenkel, die Hüfte, der untere Rücken, die Schultern, der Kopf, Arme, Unterarme, Hände?

Welche Körperteile liegen fest auf, welche kaum wahrnehmbar? Was verändert sich, während du dich darauf konzentrierst?

Diese Übung war heute in meinem Adventskalender. Und dazu die Erinnerung an frühere Erfahrungen ähnlicher Art – in Düsseldorf, Freising, Bochum, …

8. Dezember:

Wie viele Weihnachten hast du schon erlebt?
Welches davon war dein schönstes Weihnachtsfest?
Was war daran so schön?
Meinst du, du wirst jemals wieder ein so schönes Fest erleben?
Welches war das traurigste?
Wieso?
Wie kannst du aus dem bevorstehenden Weihnachten unter den aktuellen Umständen da Beste machen? – Für dich und für deine Liebsten …

7. Dezember:

Kennt ihr die Geschichte „Der doppelte Weihnachtsmann“ von Paul Maar?
Die war heute in meinem Adventskalender. Sehr süß, sehr witzig, sehr charmant. Also wenn ihr keinen eigenen Adventskalender habt, dann sucht danach und schenkt euch diese Geschichte selbst. Sie macht auch dann Spaß, wenn man kein Kind mehr ist. Ja, wahrscheinlich haben Erwachsene sogar mehr Spaß daran als Kinder.

6. Dezember:

Naaaa, was war heute in eurem Nikolausstiefel?
– Schokolade, Nüsse, Früchte? Ein Miniwunder?

Das Tolle an Miniwundern ist, dass man sie nicht planen kann.
Sie passieren immer, die Frage ist, ob wir sie wahrnehmen: Ein tanzendes Blatt in der Luft, ein paar turtelnden Enten auf dem Teich, ein Schneematschmann im Nikolauskostüm … 😉

5. Dezember:

Danke, danke, danke für die Zeit zu einem zauberhaften Schneespaziergang!
Danke, danke, danke für die zufällige Begegnung mit einem Vater, der seinen Kindern zuliebe alles „wirklich Wichtige“ auf wann anders verschob, um ihnen einen Vormittag mit Schlitten im Schnee zu ermöglichen – er kaufte dafür sogar noch extra einen neuen Plastikschlitten, weil der alte Kufenschlitten bei dem bisschen Schnee den Dienst verweigerte.
Danke, dank, danke für die vielen schönen Erinnerungen an frühere Erlebnisse im Schnee: Eigene Schlittenfahrten, Skiurlaube, spaßige Moment mit netten Menschen.

Das Türchen am 5. Dezember war bei euch hoffentlich auch so großzügig befüllt …

4. Dezember:

Wenn alle Weihnachtsmärkte und -feiern ausfallen. Wenn all die gemütlichen, geselligen Miteinander nicht stattfinden können, muss man sich etwas anderes einfallen lassen, wenn man seinen Mitmenschen eine Freude machen will.

Manche packen Päckchen und deponieren diese zur Abholung an einem schön dekorierten Ort. Andere wandern von Tür zu Tür und verteilen sie ganz persönlich.
Fest steht: Es ist eine schöne und spannende Überraschung, unabhängig vom Inhalt. Sie sagt: Jemand mag und schätzt mich, jemand möchte mir ein Lächeln auf das Gesicht zaubern.

3. Dezember:

Einfach mal wundern und alte Gewohnheiten hinterfragen: Wieso legen wir eigentlich die Päckchen unter den Baum? Wieso hängen wir sie nicht einfach an die Zweige?
Wäre das nicht eine wunderschöne Dekoration: Verschieden große Geschenke in fröhlichenfestlichen Farben? Ein kunterbuntes Allerlei?
Habt ihr schon Geschenke besorgt? Stellt euch mal vor, wie diese sich am Baum machen würden … – Die Stereoanlage, das Tablet, der Schlitten … Und die Glaskugeln auf dem Boden darunter 😉