Sommer to go …

Gibt es etwas Schöneres, als den Sommer draußen zu verbringen? Man kann Eis essen, singen, schwimmen, spielen, fotografieren, grillen, Rad fahren, … und wandern. Ist das nicht toll?

Frau Mauz macht vieles davon, was Sie bei Interesse in Form von Fotos bei den Bildern des Tages gerne mitverfolgen können. Hier und heute finden Sie die Einladung zum Street Art Festival am 15.7.2018 zwischen 14 und 17 Uhr in Lauffen am Neckar. Dort können Sie zusammen mit Frau Mauz planen, scherzen, suchen, spaßen, sich und andere fotografieren (lassen), fantasieren, …  Sprich: Sie können an diesem Tag ein paar ähnlich schöne Stunden mit Frau Mauz und allen anderen Künstlern und Menschen vor Ort verbringen wie die Beiwohner der Rampenschweinerei am 26.06. in Fürth.

Hier einige Fotos aus Fürth von Jürgen Klieber, die von Lauffen folgen dann irgendwann:

 

 

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Ein kleines Wunder

Heute wundert sich Frau Mauz ganz seriös, in ihrer Rolle als Ergotherapeutin, über eine vollkommen selbstverständliche Fähigkeit – wundern Sie sich mit:

DSCF2539Schließen Sie die Augen, lassen Sie Ruhe einkehren. Achten Sie für diesen einen, kleinen Moment einfach nur auf Ihre Atmung: Einatmen und Ausatmen.

Wie fühlt sich das an? Fällt es Ihnen leicht? Welche Bereiche Ihres Körpers sind daran beteiligt: Die Nase, der Mund, Ihre Luftröhre? Was davon spüren Sie? Wo wölben sich Ihre Lungenflügel und die darüber liegenden Rippen am meisten? Wissen Sie, wo genau sich Ihr Zwerchfell befindet? Wissen Sie, wieso Atmen für Ihren Körper wichtig ist und was passiert, wenn Sie es nicht mehr können?

Einatmen und Ausatmen. Ohne Angst, man könne nicht genügend Luft bekommen. Diese Fähigkeit ist für die meisten Menschen selbstverständlich.
Wissen Sie, wie es sich anfühlt, eine Panikattacke zu haben? Hatten Sie schon einmal das Gefühl, die Menge an Sauerstoff, die Sie gerade Ihrem Körper zuführen reiche nicht, um diesen angemessen zu versorgen? Was passiert mit Ihnen, wenn Sie keine Luft mehr bekommen?

DSCF2851Im Falle eines Hausbrandes bekommen die schlafenden Bewohner oft gar nichts von der akuten Gefahr um sie herum mit. Das Feuer entzieht der Umgebung den Sauerstoff, betäubt dadurch den Körper, lässt uns im Schlaf ersticken.
Aus diesem Grund wurde die Anbringung von Feuermeldern in unseren Wohnräumen zur Pflicht: Diese kleinen, unscheinbaren Geräte wecken uns, bevor wir in einer tödlichen Ohnmacht versinken und geben uns damit die Chance, zu fliehen.

Freuen wir uns über dieses Wunder der Technik!
Freuen wir uns über die Luft, die uns gerade umgibt.
Freuen wir uns über die Fähigkeit, zu atmen.

All das, was für uns selbstverständlich scheint, wird uns möglicherweise eines Tages fehlen …

Die Naivität eines Clowns

„Ich spiele gerne naiv, bin aber auch nicht dümmer als die meisten.“

Dieses Zitat stammt von Sabine Mauz und drückt alles aus, was man über ihre Beziehung zu der Kunstfigur Frau Mauz wissen muss: Sabine liebt es, mit fehlenden Wörtern, mangelhaften Informationen, verwirrenden Gesten und ausufernden Gefühlen so unschuldig zu spielen wie ein kleines Kind mit seinem Spielzeug. Sprich: Sie liebt Frau Mauz!
Und wer keine Freude daran hat, sich diese Kunstfigur und deren Geschichten zu Gemüte zu führen, findet auf dem kunterbunten Künstlermarkt jede Menge unterhaltsame Alternativen.

Hier finden Sie ein paar Videobeispiele für Frau Mauz‘ Art zu denken und zu entscheiden:

Im Vergleich dazu hier der private Wildtier-Kommentar von Sabine Mauz, abgedruckt im Regio-Teil der Heilbronner Stimme am 9.1.’18:

Als Frau Mauz darf man sich sogar über das eigene Berufsbild lustig machen:

Am allerschönsten ist es allerdings, sich selbst auf die Schippe zu nehmen:

Im Übrigen haben diese Videos tatsächlich nichts mit der Person zu tun, die Ihnen im Falle des Falles als Ergotherapeutin oder Privatperson gegenüber sitzt.

Fiktive Freunde 7

Lang, lang ist es her, dass Frau Mauz hier Literaturempfehlungen gab. Manchmal begegnen einem nicht so viele Bücher, die einer besonderen Erwähnung verdienen. Sei es, weil man nicht mehr so viel liest wie früher oder weil man nach der falschen Lektüre greift …

Hier eine Liste der Bücher, die Frau Mauz in den letzten Monaten länger beschäftigten als bis zur letzten Seite:

Romane:

Lori Nelson Spielman: „Morgen kommt ein neuer Himmel“
Lori Nelson Spielman: „Nur einen Horizont entfernt“
Lori Nelson Spielman: „Und nebenan warten die Sterne“
Ursula Poznanski: „Schatten“
Ursula Poznanski/ Thomas Strobl: „Fremd“, „Anonym“
Michael Hjorth, Hans Rosenfeld: „Ein Fall für Sebastian Bergman“- Krimireihe

Autobiografien:

John Cleese: „Wo war ich noch mal?“
Emil Steinberger: „Wahre Lügengeschichten“, „Emil via New York“

Physiologisches:

Gerda Boyesen: „Über den Körper die Seele heilen“
Peter Schwind: „Alles im Lot – eine Einführung in die Rolfing-Methode“

Musik: (ausnahmsweise, weil Frau Mauz diese Künstlerin live sooooooooooo toll findet)

The cat’s back: „The cat’s back and friends“

 

Das 1×1 des guten Tons

Es wird wieder grandios, das neue Programm des Münchner Lach- und Schießensembles, das in wenigen Tagen Premiere feiert!

Was das angeht, ist sich Frau Mauz sicher. Umso trauriger ist sie, dass sie das neue Kabarettkunstwerk frühestens nächstes Jahr sehen wird, wenn die`Exitenzen` als Gastspiel ins Renitenztheater nach Stuttgart kommen.
Da Frau Mauz warten hasst und sich selbst immer wieder gerne Geschichten einfallen lässt, hat sie ein eigenes Programm für ihr Lieblingsensemble geschrieben, das `1×1 des guten Tons`:

Dieses ist natürlich längst nicht so brandaktuell und politisch wie das der einzig wahren, one and only Ensemblekünstler. Stattdessen steckt es voller Anspielungen auf das letzte Programm des äußerst musikalischen Quartetts, die außer ihr wahrscheinlich keiner verstehen wird:

Und weil Frau Mauz weiß, dass sie niemals eine solch vielseitige Schauspielkabarettmusikkünstlerin sein wird wie ihre vier ausgebildeten Bühnenvorbilder, wagt sie es noch nicht einmal in ihrem wildesten Clownkabarettvideo, sich offiziell in das Münchner Ensemble hinein zu träumen …

 

Inspiration à la Frau Mauz

Es gibt soooo viele Möglichkeiten, sich vom Leben und seinem aktuellen Umfeld inspirieren zu lassen …

dscf8096Der diesjährige Valentinstag in der Heilbronner Touristeninformation, brachte Frau Mauz dazu, sich mit diversen Texten Karl Valentins auseinander zu setzen, schließlich sollte der 14.2. dem Wortakrobaten gewidmet werden.
Die aktuelle Urheberrechtslage und Karl Valentins: `Das Hochzeitsgeschenk`, inspirierten Frau Mauz zu folgendem, verschachtelten Werk – Regieanweisungen inklusive …

Die Rechtslage

„ … ist schwer zu durchschauen, dafür braucht man eine Brille …“ (Lesebrille aufsetzen)

„Mein Name ist Sabine Mauz, mein Clown hat sich nämlich verliebt und möchte am Valentinstag heiraten, den Karl Valentin, ja. Und da soll ich fragen, wie die Rechte bei Ihnen so sind:
Kurze Texte, und zwar: „Immer wieder Pech“, „Das Hochzeitsgeschenk“, „Die Fliege“, „Kinderspielzeug“, „Die Heirats-Annonce“ und „Der komische Liebesbrief“, aber alles hochmodern.
Mein Clown, die Frau Mauz meint nämlich, kurze Texte wären für eine 12 ½ minütige Lesung zu lang, für eine 12 ½ minütige Lesung wären Zitate passender, aber die Rechte für Zitate werden wahrscheinlich noch schwerer zu regeln als die für kurze Texte.
Ich und meine Auftraggeberin meinen auch, kurze Texte wären vorteilhafter, weil sielänger sind. Mein zweites Ich meint aber, kurze Texte sind zu altmodisch, das versteht man heut nimmer und Zitate sind nun mal Zitate und auch noch aparter, weil‘s nicht so viel zum auswendig Lernen ist, als wiebei kurzen Texten.
2. Brille aufsetzen: Wie Wir damals geheiratet haben, haben wir ganze Filme mit dem Herrn Karl Valentin angeschaut, und die Erinnerungen daran haben wir heute noch, die haben sich tadellos gehalten. Aber die Vorführung ganzer Filme ist sicherlich rechtlich genauso schwer zu regeln als wie bei den Zitaten. – Eine farbenfrohe Mischung aus allem wär ja schön, aber das wird halt gar nicht mehr zu regeln sein. Drum soll ich fragen, wie bei Ihnen die Rechte geregelt sind und ob Sie die Formulare dafür erst anfertigen müssen oder ob sie diese schon vorrätig haben, dann kann ich morgen bei Ihnen mit meinem Clown vorbeikommen, zur Besichtigung.“

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Als Inspiration für folgendes, fragwürdige Weinpralinengedicht, dienten direkt mehrere Meisterwerke von Ewald Christian von Kleist (`Liebslied an die Weinflasche`) und August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (`Der Stöpselzieher`, `Zur Weinlese`):

Ode an den Wein

Oh, süßer Saft,
die pure Wonne,
gibst mir Kraft,
erzählst von der Sonne.

Lehrst mich, zu leben,
den Sinn, abzugeben,
Freude am Teilen
und Spaß am Verweilen.

Ich atme ein, ein ganzes Jahr,
den Berg an Zeit, der dich gebar.
Ich atme ein, den Duft der Erde,
frage mich, was aus mir werde …
(Bart ab!)

Spüre jeden einzelnen Tropfen,
deiner Seele in mir klopfen.
Will dir für immer Treue schwören,
lass mir von dir den Geist betören.

Doch endet bald das Freudenstück,
gibst mir ab zu viel vom Glück,
vorbei ist dann das Liebesfest:
Du bist leer, ich muss ins Nest.

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Foto: Marc Schreier

Eine kleine Fotozugabe

Ihr Lieben … – es gibt hier momentan keine neuen Texte von Frau Mauz. Diese ist gerade damit beschäftigt, einen weiteren Blog mit Kursangeboten zu erstellen. Sobald dieser vorzeigbar ist, gibt es hier natürlich einen Link dorthin.
Zum Trost für die fehlende Unterhaltung, gibt es wenigstens noch ein paar schöne Fotos von Frau Mauz, aufgenommen von Marc Schreier, beim Auftritt in der Luke in Ludwigsburg …

  1. Teil: „The human clown“

2. Teil: „Ihr Lied“ und „Der Fliegenhut“

Dolomiti Superski

Ihr lieben, süßen, mauzigen Fans …

Es gibt momentan keine neuen Videoaufnahmen oder – schnitte von Eurer Lieblingsgeschichtenerzählerin. Dafür ein altes, mit einer alten Beziehungsgeschichte, passend zur aktuellen Jahreszeit, aufgezeichnet in Frau Mauz‘ Kurzzeitheimat Köln, verschönert mit persönlichen Urlaubsbildern aus dem Skiurlaub 2010 – ratet mal, wo Frau Mauz damals war  …

 

Fiktive Freunde 6

Lang, lang ist es her, dass Frau Mauz hier Literaturempfehlungen ausgesprochen hat. Das liegt daran, dass sie in den letzten Monaten mehr selbst geschrieben als fremd gelesen hat.
Trotzdem gibt es heute mal wieder ein paar Tipps für neugierige Leser:

Fachliteratur:

Patricia Garfield:  „Kreativ träumen“ (Träumen aus der Sicht verschiedener Kulturen)

Annette Fried, Joachim Keller: „Faszination Clown“ (Viel Theorie über Clowns)

Susann & Hansueli W. Moser-Ehinger: „Gardi Hutter: Die Clownerin“ (Tolle Frau!)

Und noch ein paar äußerst unterhaltsame Romane für alle:

Ursula Poznanski: „Layers“

Melanie Raabe: „Die Falle“

Oliver Bottini: „Mord im Zeichen des Zen“

Andreas Eschbach: „One Billion dollar“

Oliver Maria Schmitt: „Ich bin dann mal Ertugrul“

Sergio Bambaren: „Die Zeit der Sternschnuppen“

Patrick Süskind: „Die Geschichte von Herrn Sommer“

Gardi Hutter: „Der kleine See und das Meer“